Gesundheit geht vor!

Tauchtauglichkeitsuntersuchung

Warum eine Tauchtauglichkeitsprüfung?
Mit ca. 8 Millionen Aktiven ist das Sporttauchen mittlerweile zu einem Breitensport geworden. Für den Einsatz von Pressluft und anderen Gasen müssen bestimmte körperliche Voraussetzungen gegeben sein. Zusätzlich ist der Körper beim Tauchen enormen Belastungen ausgesetzt. Schon in einer Tiefe von 40 m steigt der Druck um ein Fünffaches des normalen Luftdrucks.
Um sicherzustellen, dass der Körper diesen Belastungen gewachsen ist, sollten Sie unbedingt vor der Ausbildung zum Sporttaucher eine Tauchtauglichkeitsprüfung durchführen lassen.

Was umfasst diese Untersuchung?
Die Untersuchungen orientieren sich an den Richtlinien des deutschen Tauchsportverbandes.
Neben einer Labor- und Urinuntersuchung wird ein Ruhe- und Belastungs-EKG durchgeführt. Zusätzlich erfolgt ein umfassender körperlicher Check unter besonderer Berücksichtigung des Hals-Nasen-Ohrenbereichs. Zum Schluss werden bei einer so genannten Vitalprüfung das Lungenvolumen und die Atemstoßstärke gemessen.
Sind alle Werte in Ordnung, stellen wir Ihnen eine Tauchtauglichkeitsbescheinigung aus.
Bei der Erstuntersuchung kann zusätzlich noch die Durchführung eines Röntgenbildes erforderlich sein.

Wer sollte nicht tauchen?
Bei einer Herz- und Kreislauferkrankung sollte das Tauchen abgewägt werden. Ebenso bei Lungenfunktionsstörungen, chronischen Erkrankungen des Mittelohres oder der Nasennebenhöhlen.
Schwangere Frauen sollten generell auf das Tauchen verzichten, das gilt auch für Kinder unter acht Jahren.

Wann sollte diese Untersuchung wiederholt werden?
In Deutschland empfiehlt sich diese Untersuchung alle 2 Jahre durchzuführen, ab dem 40. Lebensjahr jährlich.