Gesund leben.

Messung der Intima-media-Dicke

Risiko Arterienverkalkung

Was ist das?
Die Dicke der Gefäßinnenwand der Halsschlagader (Intima-media) ist ein Maß für Ihr Gefäßalter.
Mittels hochauflösendem Ultraschall kann sie gemessen werden – das ist eine einfache und für Sie nicht belastende Diagnostik, die wie eine normale Ultraschalluntersuchung abläuft.
Auf dieser Methode beruhend kann Ihr persönliches Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko bestimmt werden.

Wer sollte diese Untersuchung durchführen lassen?
Man sagt: „ Der Mensch ist so alt wie seine Gefäße“..
Diese Untersuchung weist bereits frühzeitig, selbst wenn noch kein Warnschuss erfolgt ist, Gefäßverkalkungsprozesse nach.
Die Aussagekraft ist unabhängig vom Geschlecht, Alter und vorbestehenden Gefäßverkalkungen. Es besteht ein enger Zusammenhang zwischen der Intima-media-Dicke und dem Auftreten einer Herzkranzgefäßerkrankung bzw. einem Schlaganfall.
Sie dient somit der Herzinfarkt- bzw. Schlaganfallvorbeugung.
Alle Stressgeplagten in den besten Jahren, Patienten mit Gefäßrisikofaktoren oder auch Patienten, die bereits Gefäßprobleme haben, profitieren von dieser Untersuchung.
Ihr persönliches Risiko können wir hiernach bestimmen.

Welche Konsequenzen ergeben sich aus dieser Untersuchung?
Sofern die Messung eine Verdickung der Intima-media nachweist, die oberhalb der Norm liegt, ist eine erneute Überprüfung der Gefäßrisikofaktoren angezeigt. Ziel wäre, diese zu identifizieren und ggfs. auch medikamentös zu behandeln.
Beispielhaft könnte dann eine Erhöhung der Blutfettwerte oder des Blutdrucks behandlungspflichtig werden.
Entsprechende Medikamente werden wir Ihnen, falls nötig, nach eingehender Beratung verordnen. Die Verdickung der Intima-media kann sich darunter zurückbilden, konsekutiv nimmt ihr Herzinfarkt- bzw. Schlaganfallrisiko ab.

Wann sollte diese Untersuchung wiederholt werden?
Jährliche Kontrollen sind zu empfehlen.